Positive Bestrahlungsgeometrie

 

Im Gegensatz zur negativen Bestrahlungsgeometrie, bei der der Strahler in einem Tauchrohr mittig in einem Reaktor aus Edelstahl, Glas oder anderen Materialien sitzt, befinden sich bei der positiven Bestrahlungsgeometrie die Strahler außerhalb eines innen durchflossenen Quarzrohres.

Die Vorteile der positiven Bestrahlungsgeometrie sind dadurch

  • vollständig Totraumfreiheit
  • sehr geringer Druckverlust
  • keine Einbauten in den Reaktor
  • kein zusätzlicher Platz für Strahlerwechsel nötig.

 

Beim Einsatz der positiven Geometrie ist jedoch zu berücksichtitgen, dass die Effizienz des Eintrages der UVC-Strahlung geringer ist als bei der negativen Bestrahlungsgeometrie. Dies bedeutet höhere Energie- und Strahlerkosten. Zudem erhöht sich mit größer werdenden Durchmessern des Quarzrohres die Empfindlichkeit gegen Druckstöße, da die Belastung der Wand durch den Innendruck steigt.

Beispiel - Kundenspezifisches Belichtungsmodul

  • UV-Bestrahlungseinheit 320 nm
  • Quarz und Filterrohr zur Selektion spezieller Wellenlängen
  • Schwimmkörper zur Erzeugung dünner Medienfilme (Material 1.4435, Rauigkeit Ra < 0,5 µm, Deltaferrit < 3 %)
  • 8 x 40 W Spezial-Niederdruckstrahler
  • UVA-Sensor für jenden Strahler

Beispiel - Photochemischer Reaktor mit positiver Geometrie

  • für photochemische und photobiologische Prozesse
  • patentierter dreifach-Mantel mit durchströmbaren Ringräumen zur Kühlung der Strahler und des Mediums
  • anwendungsspezifische Filterung von nicht erwünschten Wellenlängen
  • variables Spektrum (25 x 80 W)
  • Volumenströme bis 15 m³/h